Politiker setzen sich für mehr Lärmschutz am Bahnhof Unkel ein

Am 29. Oktober diskutierten die Vorsitzenden der interfraktionellen  Parlamentsgruppe Bahnlärm sowie die FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser und Nicole Westig am Bahnhof Unkel mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn,  Bürgerinitiativen und Medien über die Lärmbelastung durch die Bahn-Weiche Nr.12.  Vorausgegangen waren zahlreiche Klagen von Anwohnern über schlagende Geräusche und Erschütterungen, welche durch schnelle Güterzüge aus Koblenz in Richtung Köln beim Befahren der Weiche 12 im Bahnhof Unkel verursacht würden.  Da entsprechende Eingaben der Betroffenen bisher ergebnislos blieben, wurde die  Parlamentsgruppe Bahnlärm nun vor Ort aktiv. Nach dem konstruktiven Gespräch mit der Bahn forderten die Politiker eine zeitnahe und dauerhafte Lösung des Problems.

"Gerade als Mitglied des Gesundheitsausschusses halte ich es für wichtig, die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Bahnlärm und Erschütterungen deutlich zu machen und gezielt zu bekämpfen. Dies gilt ganz besonders für unsere Region am beginnenden Mittelrhein," erklärte Nicole Westig. Die verantwortlichen Vertreter der Deutschen Bahn versicherten, sich zügig um entsprechende Lärm- und Erschütterungsmessungen zu kümmern, um dann weitere Schritte zu besprechen.

 

Nicole Westig wird sich auch auf der Kundgebung zum Bahnlärm am 8. Januar 2019 in Neuwied für die Interessen der Bahnanlieger einsetzen.